Jugendkongress und Festakt zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai

23.05.2017

Demokratie lebt von aktiver Beteiligung. Mit dem Jugendkongress zum Tag des Grundgesetzes wollen wir junge Menschen für Demokratie begeistern, denn sie sind diejenigen, die unsere Zukunft gestalten. 


Für Demokratie und Toleranz - ich bin dabei! unter diesem Motto steht der diesjährige Jugendkongress des Bündnisses für Demokratie und Toleranz zum Verfassungstag am 23. Mai. Das diesjährige Motto nimmt Bezug auf die Möglichkeiten der Teilhabe und der aktiven Beteiligung, die das Grundgesetz allen Bürger/innen der Bundesrepublik Deutschland garantiert. 

Über 400 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren haben zwischen dem 20. und 24. Mai 2008 wieder Gelegenheit, sich in Berlin zu vielfältigen Themen auszutauschen, Ideen für ihr örtliches Engagement für Demokratie und Toleranz mit nach Hause zu nehmen und - last but not least - neue Kontakte zu knüpfen. Hierfür bietet der Jugendkongress einen idealen Rahmen. Die Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet bekommen in einem anregenden Umfeld ein anspruchsvolles Programm geboten, das dennoch genügend Raum zum Kennen lernen, für Gespräche und Unternehmungen lässt. 

Neben zahlreichen Workshops und Diskussionsforen zu den unterschiedlichsten gesellschaftspolitisch relevanten Themen bieten wir eine Reihe von Außenforen an. Die Jugendlichen haben dabei Gelegenheit, sich über jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland zu informieren, Zeitzeugengespräche zu führen, aber zum Beispiel auch, mit Jugendlichen aus Kreuzberg diesen - ihren „Kiez" zu erkunden. 

Höhepunkt des Jugendkongresses zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai bildet wie jedes Jahr die Verleihung des Preises „Botschafter für Demokratie und Toleranz" durch die Bundesminister/innen des Innern und der Justiz, Dr. Wolfgang Schäuble und Brigitte Zypries. Sie ehren damit Einzelpersonen und Initiativen, die sich an ihrem jeweiligen Platz und mit ihren jeweiligen Mitteln in außergewöhnlicher Weise für die Werte unseres Grundgesetzes einsetzen.


http://www.buendnis-toleranz.de/aktiv/162537/jugendkongress-und-festakt-zum-tag-des-grundgesetzes-am-23-mai


 

BfDT-Botschafter 

für Demokratie und Toleranz 2017 

 

 BfDT-Botschafter für Demokratie und Toleranz 2017 (Foto: André Wagenzick/ BfDT)

http://www.buendnis-toleranz.de/aktiv/festakt-auszeichnung-botschafter/171709/bfdt-botschafter-fuer-demokratie-und-toleranz-2017


Integrationspolitischer Dialog mit Migrantenorganisationen 

Dialog im Bundeskanzleramt zum Leitbild

16.05.2017

Es geht voran mit dem Leitbild. Am Dienstag haben wir mit Aydan Özoguz sowie 30 Migrantenselbstorganisarionen und Neuen Deutschen Organisationen zum Leitbild "Miteinander in Vielfalt" gesprochen. Es war eine gute Diskussion, um das Leitbild als zukunftsfähigen Gegenentwurf zur Leitkultur stark zu machen.


 „Integrationsbeauftragte / Steffi Loos“ 

 „Integrationsbeauftragte / Steffi Loos“ 

 „Integrationsbeauftragte / Steffi Loos“ 

Checkpoint bpb EXTRA  

Russisches Haus in Berlin 

"Konturen einer neuen Weltordnung - Deutschlands internationale Verantwortung in Europa und der Welt" 

15.05.2017

 

               



















https://twitter.com/rus_haus/status/864749810292854784/photo/1











Dr. Vladislav Belov 

(Direktor des Zentrums für Deutschlandforschungen)

                













Dr. Steven Sokol 

(Präsident des American Council on Germany)














Thomas Krüger (Präsident der bpb)



Leuchtturm der Toleranz








Bernau (MOZ) Mit einem Festakt hat die Jüdische Gemeinde im Landkreis Barnim am Sonntagnachmittag in der Stadthalle Bernau ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert.


07.05.2017

"Dies ist nicht nur ein besonderer Tag für die Jüdische Gemeinde, sondern für uns alle", sagte Vorsitzende Diana Sandler zur Begrüßung der zahlreichen Gäste. Durch ihre Arbeit in den vergangenen zwei Jahrzehnten habe sie "angefangen, zu verstehen, was es heißt, Jude zu sein". Es bedeute vor allem, ein Gewissen zu haben und dankbar zu sein. "Und wir Juden haben auch eine Verantwortung zu tragen", betonte Diana Sandler.

"Das Jubiläum ist der Beweis dafür, dass wir in einer pluralistischen und toleranten Gesellschaft leben", betonte Bernaus Bürgermeister André Stahl. 

Er drückte seine Hoffnung aus, dass die Jüdische Gemeinde auch weiterhin als "Brückenbauer" in die Stadt hinein wirken werde. "Dabei werden wir sie aktiv begleiten und unterstützen", versprach der Linken-Politiker.

Eine eindeutige Botschaft hatte auch das Mitglied im Vorstand des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Hamza Wördemann, mitgebracht. "Wir stehen hinter Ihnen", sagte der Vertreter von mehr als 300 Moschee-Gemeinden. Das zwanzigjährige Bestehen sei auch ein Zeichen für andere Religionen, das als "Chance und Impulsgeber" verstanden werden sollte.

Die gegenwärtigen Probleme in Deutschland haben nach Auffassung von Wördemann weniger mit den Religionen selbst zu tun. "Viele Menschen sind mit der Globalisierung sowie den vielen Entscheidungs- und Wahlmöglichkeiten überfordert", so das Zentralrats-Vorstandsmitglied. Dies schaffe Ängste und Befürchtungen, die dann auf Flüchtlinge und Migranten übertragen werden.

Wördemann hob besonderes hervor, dass die Jüdische Gemeinde im Barnim auf den interreligiösen Dialog setze. Juden, Muslime und Christen kämen regelmäßig zu gemeinsamen Festen sowie kulturellen Veranstaltungen zusammen. "Die Kooperation zwischen Juden und Muslimen muss weiter intensiviert werden, auch mit Blick auf die Hilfe für Flüchtlinge", so das Vorstandsmitglied.

Der Landtagsabgeordnete Péter Vida bezeichnete die Religionsgemeinschaft als einen "Leuchtturm der Toleranz". Die Entwicklung der Gemeinde sei dabei untrennbar mit dem Namen Diana Sandler verbunden. Sie habe gemeinsam mit vielen Mitstreitern das Leben in Bernau bereichert, so der Rechtsanwalt.

Weitere Grußworte von Politikern wurden in der Feierstunde verlesen. So freute sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das "sichtbare Zeichen jüdischen Lebens". Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) gefiel besonders die "interreligiöse Zusammenarbeit" und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoguz, hob die Vernetzung der Jüdischen Gemeinde Barnim mit verschiedenen Migrantenorganisationen hervor.

Mit einem bunten Unterhaltungsprogramm mit Live-Musik von "Gofenberg und Friends" sowie einem Buffet klang die Festveranstaltung aus. Eine Fotoausstellung gab Einblicke in das jüdische Leben im Landkreis Barnim.

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1572054/

© MOZ/SERGEJ SCHEIBE


Wir sind ein Einwanderungsland

26.04.2017

Thomas Oppermann und der ehemalige SPD-Bundesinnenminister Otto Schily erklären anlässlich einer Konferenz zum Einwanderungsgesetz der SPD-Fraktion, warum Einwanderung für Wirtschaft und Gesellschaft so wichtig ist. 

http://www.spdfraktion.de/presse/videos/wir-einwanderungsland










26.04.2017

Wir schaffen es Zusammen

 

Migrations- und Integrationsrat Land Brandenburg e.V. dankt ISB Zentrum UG (hb) für die engen Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes "seelische Betreuung“


Projekt „seelische Betreuung“

Traumatisierte Flüchtlinge aus Kriegsgebietenwurden in verschiedenen Migrantenorganisationen untergebracht:

  • Tschetschenische Diaspora      "Weinach" 
  • Muslimisches Netzwerk Landkreis      Barnim
  • Selbsthilfegruppe syrische      flüchtlinge "Al-hmd"

7 ausländische Ärzte und Ärztinnen, ehemalige Teilnehmer*innen der Qualifizierungsmaßnahme der "Deutsch für Ärzte*innen - Vorbereitung auf den Fachsprachetest", wurden vom Migrations- und Integrationsrat Land Brandenburg e.V. ehrenamtlich eingesetzt. Sie konnten in der Praxis nicht nur ihre erworbenen Sprachkenntnisse anwenden, sondern leisteten eine einzigartige Hilfestellung für mehrere hundert hilfebedürftigen Menschen aus Syrien, Tschetschenien u.a.

Die Institutionen „Migrations- und Integrationsrat Land Brandenburg e.V.“ und „Integration-Sprache-Beruf-Zentrum UG (hb)“ planen gemeinsam im Zeitraum 2017-2018 wichtige Migrations- und Integrations-Projekte. Eines dieser Projekte beinhaltet die Entwicklung eines Behandlungssprachführers in deutsch-arabischer und deutsch-russischer Sprache im Auftrag der Helios Klinik Berlin Buch.

 24.04.2017 

Neue Kooperationspartnerschaft: 

















Vorsitzende Deutsch-Internationales Zentrum für Migrationsberatung und Integration e.V. Frau Houda Tahiri 

und 

Vorsitzende MIR e.V. Diana Sandler 

26.03.2017


Wir bedanken uns beim Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. 

und JuMu Deutschland gGmbH 

für die finanzielle und inhaltliche Unterstützung von Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtliche Mitarbeiter aus Migrantenorganisationen im Land Brandenburg besonders für neu gegründete Selbsthilfegruppen 

und die Unterstützung für 

jüdisch - muslimische -christliche Zusammenarbeit in Brandenburg.

Bislang wurden fünf Veranstaltungen mit bis zu 400 Teilnehmern gemeinsam mit 20 Migrantenorganisationen aus sieben Orten Brandenburgs ermöglicht. 

In den Veranstaltungen wurden folgende signifikante Aufgaben thematisiert:

  • Der Aufbau von Respekt und Verständnis gegenüber der deutschen Gesellschaft unter Zuwanderern
  • Die Entwicklung und Förderung der Ankommens- und Willkommenskultur
  • Das friedliche Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Land Brandenburg


Diana Sandler Vorsitzende MIR e.V.        


Bernau, 28.03.2017

 


Neujahrsempfang BÜNDNIS 90/ die Grünen 

24. Januar 2017 Potsdam.

 



Kooperationstreffen zum Thema 

"Wahlrecht und politische Partizipation"

20. Januar 2017 AGABY-Geschäftsstelle Nürberg.



29.12.2016 BERNAU

 

Zusammenleben, Frieden, Toleranz

Integration in der Praxis: Beim "Interkulturellen Kinderfest" feierten Jugendliche und Kinder sowie deren Familien aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und mit verschiedenen religiösen Hintergründen zusammen

 

 

Bernau (MOZ) Kinder verschiedener Kulturen und Religionen feierten am Mittwoch das "Interkulturelle Kinderfest" im AWO-Treff. Sie tanzten um den Weihnachtsbaum, wurden von Väterchen Frost besucht und lernten zum Beispiel muslimische und jüdische Lieder.

"Ich bin total glücklich", sagt Diana Sandler, Landesvorsitzende des Migrations- und Integrationsrates Brandenburg. Sie schaut sich die Kinder an, wie sie gemeinsam essen, spielen, um den Weihnachtsbaum tanzen. Es sind muslimische, christliche, jüdische und atheistische Kinder, Geflüchtete, Kinder von Spätaussiedlern, Tschetschenen. Sie alle feiern das "Interkulturelle Kinderfest" im Bernauer AWO-Treff. Diana Sandler findet: "Zusammenleben, das ist Liebe zueinander, nicht bloß Deutsch lernen" und freut sich darüber, dass alles ohne Streit abläuft und die Kinder ganz ohne Ängste aufeinander zugehen. Erst feiern alle unter 12 Jahren, dann kommen Jugendliche ab 13 dazu - insgesamt etwa 140 Kinder und Jugendliche, darunter auch 15 geflüchtete Kinder aus Bernau.

Bei dem Kinderfest lernen sie am Mittwoch Traditionen verschiedener Neujahrsfeste kennen. "In Deutschland ist Weihnachten sehr wichtig. Das sollte man kennenlernen", findet Diana Sandler. Ein großer Weihnachtsbaum steht in der Mitte des Saals, irgendwann kommen die Schauspieler Mark Schmal und Jelena Knyaseva-Shmal als Väterchen Frost und Baba Jaga, um die Kinder zu beschenken, so wie es Neujahrsbrauch in Russland ist. Danach werden zum Beispiel muslimische und jüdische Weihnachtslieder gesungen, und die Kinder und Erwachsenen erzählen sich von Weihnachten und Neujahr in den unterschiedlichen Kulturen.

Für Victoria, Lisa und Karina, die Eltern aus Russland und Kasachstan haben, aber in Deutschland geboren wurden, sind die verschiedenen Bräuche gar nicht so wichtig. Sie finden es zwar interessant, die Traditionen kennenzulernen, aber fragen die anderen Kinder dann doch eher nach den Geschenken. Zu Hause feiern sie sowohl Weihnachten als auch das russische Neujahrsfest. Für die elfjährige Karina gibt es in dieser Zeit gleich dreimal Geschenke. "Ich hatte am 21. Geburtstag", erzählt sie. Die zehnjährige Lisa erklärt das Neujahrsfest: "Man lässt das alte Jahr gehen, auch wenn man etwas nicht geschafft hat. Dann nimmst du dir das für das neue Jahr vor." Die drei kommen jedes Mal zum "Interkulturellen Kinderfest".

Seit 2000 gibt es das jedes Jahr, organisiert vom Migrations- und Integrationsrat Brandenburg, dem Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim und dem Sozialen Integrationsverein für Zuwanderer des Landkreises Barnim, "Diamant". Auch der Zentralrat der Muslime ist Kooperationspartner. Dazu kommen viele weitere Unterstützer, zum Beispiel "Wir sind Paten", die Ehrenamtliche mit Flüchtlingen zusammenbringen und für das Kinderfest 100 Teddybären gespendet hatten. "Wenn ich Akzeptanz will, dann muss ich andere akzeptieren", sagt Diana Sandler. Das Fest zeige lebendiges Zusammenleben, Toleranz, Frieden und ein gutes Gefühl - und das in der Praxis, nicht nur in der Theorie.

© MOZ/LISA MAHLKEhttp                            //www.moz.de/details/dg/0/1/1540759/


Jumu Deutschland gGmbH

wurde am 7. Dezember 2016 gegründet.

Seit vielen Jahren arbeiten Christen, Juden und Muslime in Deutschland zusammen in den Bereichen interreligiöser Dialog und Sozialarbeit. Diese Zusammenarbeit soll nun

·                       intensiviert

·                       professionalisiert und

·                       nachhaltig strukturiert

werden.

Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit mit jüdischen und muslimischen Akteuren, die aber auch für alle anderen Religionen und Menschen offen ist, die sich für das gegenseitige Verständnis, Toleranz und Frieden einsetzen.

Eine gemeinnützige GmbH ist kein Verein.


Eine gemeinnützige Gesellschaft ist ein Unternehmen, das professionell und meßbar soziale Arbeit und Jugendarbeit organisiert und umsetzt - mit meßbaren Ergebnissen.

Es werden keine Gewinne erwirtschaftet - unser Gewinn ist jede(r) Einzelne, der/die durch unsere Arbeit erreicht werden kann.

Wir haben zwei jüdische und zwei muslimische Organisationen als Gesellschafter für die Jumu Deutschland gGmbH gewinnen können:

·                       Jüdische Gemeinde für den Landkreis Barnim,

·                       Freie Verband der Muslime,

·                       RE-START association for economical and social integration and                        prevention und

·                       Diamant Sozialer Integrationsverein für Zuwanderer

sind die Gesellschafter.

Darüber hinaus wirken viele weitere jüdische, muslimische, christliche und soziale Organisationen bei uns mit - denn unsere Herausforderungen erfordern ein starkes Netzwerk.


Am 7.12.2016  "Netzwerk Migrantenorganisationen Brandenburg (NeMiB)" in Kooperation mit samo.fa und cagintua e.V. gegründet.

http://www.cagintua.de/index.php/2-uncategorised/16-netzwerk-migrantenorganisation-brandenburg-gegruendet

Ziele des Netzwerks sind die Vertretung und Stärkung von Migranten und deren Organisationen im Land Brandenburg sowie - wie aus dem Namen hervorgeht - die Vernetzung derer. Auf dem Photo:  Gründungsmitglieder von NeMiB. 

Wir begrüßen die Initiative der Entstehung eines neuen Netzwerkes der Migrantenorganisationen in Brandenburg. MIR e.V. vertritt jedoch die Meinung, dass nur ein Netzwerk aller Migrantenorganisationen effektiv und Leistungsstark die Interessen der Migranten vertreten kann. Deswegen stellen wir uns der Aufgabe uns mit dem Neuen Netzwerk zu verbinden. Leider ist die Satzung des neuen Netzwerkes im Internet nicht öffentlich zugänglich. Uns ist es nicht bekannt, ob die Anbindung des Dachverbandes MIR e.V. mit allen 80 Mitgliederorganisationen ins neue Netzwerk überhaupt möglich ist.

MIR e.V. ist nach seiner Satzung in der Lage das neue Netzwerk mit seinen 7 Mitgliederorganisationen, in die eigenen Mitgliederreihen aufzunehmen. Herzlich willkommen!

MIR e.V. sieht die Existenz mehrerer Netzwerke mit denselben Aufgaben als nicht notwendig an.

Unser erfolgreicher- langjähriges Projekt "Interessenvertretung, Stärkung und Vernetzung von Migrantenorganisationen im Land Brandenburg" wird bereits seit Jahren durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie unterstützt.

Eine Frage bleibt jedoch offen!: "Wem nützt die Entstehung einer Organisation, die eine bereits existierende Organisation zu kopieren versucht!?" Wir richten diese offene Frage an Alle!

In allen Bundesländern wird die Politik der Konsoledierung der Migrantenorganisationen unterstützt, nur in Brandenburg ist offensichtlich die Entzweiung der Migrantenorganisationen an der Tagesordnuing. Wem nützt das? Den Migrantenorganisationen nützt es gar nicht!

Liebe Mitglieder wir bitten Sie um Bewahrung der Ruhe. Uns liegt es weiterhin an der  Vorbeugung jeglicher Konflikte innerhalb der Migrantenorganisationen, aber auch zwischen den Migrantenorganisationen und der deutschen Gesellschaft. 

 


         

 ZMD engagier sich für Migranten in Ostdeutschland

Treffen des ZMD mit dem Migrations- und Integrationsrat Land Brandenburg e.V. 


(MIR e.V.) für eine engere Zusammenarbeit im Bereich Integration und Prävention

Bernau. „Der Osten ist bunt geworden“, sagte ZMD - Vorstandsmitglied Hamza Wördemann zu der nun sichtbar gestiegenen Vielfalt an Menschen verschiedener Herkunft in den Städten der neuen Bundesländern. Die Zuwanderer und geflüchteten Menschen auch aus osteuropäischen und arabischen Ländern haben die kleinen Städte und Dörfer sozial wie kulturell bereichert.

Diana Sandler, die gleichzeitig Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde des Landkreis Barnim e.V. und des Migratons- und Integrationsrates des Landes Brandenburg e.V. ist, engagiert sich schon seit vielen Jahren für die Integration von Zuwanderern. Ihre Sozialprojekte stärken Migrantenorganisationen und leisten den in Not befindlichen Menschen Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. ist als multi-ethnische Religionsgemeinschaft ein wichtiger Ansprechpartner für die Muslime in Ostdeutschland. Im Rahmen seiner Flüchtlingshilfe hat der ZMD in vielen Städten Mecklenburg-Vorpommerns, Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Sachsens und Thüringens Niederlassungen und Büros eröffnet.

„Es gibt viele Schnittstellen beider Organisation besonders in der Frage wie man Menschen unterschiedlicher Herkunft und Geschichte hier in Deutschland aufnehmen und integrieren kann“, fasst Hamza Wördemann die Aktivitäten beider Organisationen zusammen. Deshalb wollen der ZMD und der MIR e.V. künftig noch enger zusammenarbeiten, wenn es um die Themen Integration und Prävention geht. Die derzeitige politische Situation mache mehr Kooperation und Dialog- und Integrationsarbeit "notwendiger denn je".
http://www.zentralrat.de/


22. Brandenburger Migrantentreffen in Potsdam

Im Zeichen des friedlichen Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen mit und ohne Migrationshintergrund stand das diesjährige Brandenburger Migrantentreffen im Plenarsaal des Landtages Brandenburg in Potsdam.

Am 02. November 2016 fand das Treffen der rund 60 Mitgliederorganisationen bereits zum 22. Mal statt. Organisiert wurde die Veranstaltung, an der über 140 Teilnehmende aus Politik, Migrantenorganisationen, Kultur-und Integrationsvereinen sowie aus religiösen Gemeinschaften anwesend waren, vom Migrations- und Integrationsrat Land Brandenburg  (MIR e.V). Auch das BfDT nahm die Einladung wahr und nutzte die Chance, Einblicke in die Arbeit und die Entwicklungen der MIR e.V.-Mitglieder zu erhalten. 

Nach der Begrüßung durch die Präsidentin des Landtages Brandenburg Britta Stark, folgte Dr. Gregor Rosenthal, Leiter der Geschäftsstelle des BfDT mit seinem Begrüßungswort. Er betonte, dass der einzige Weg zu einer weltoffenen, vielfältigen und gerechten Gesellschaft über gegenseitige Anerkennung und Respekt führe. Nur Miteinander, durch einen stetigen Dialog auf Augenhöhe, könnte Vorurteilen, aus denen Hass und Diskriminierung entstehen, vorgebeugt und diese verringert werden. Die Notwendigkeit von Akzeptanz von Diversität und die daraus resultierende Bereicherung standen im Mittelpunkt des Austauschs des bunt gemischten Teilnehmendenkreises. Vertreter/-innen der Landesregierung, des Zentralrats der Muslime, der Landesrabbiner Brandenburgs sowie zahlreiche Migrantenorganisationen aus unterschiedlichen Kulturkreisen nutzten die Gelegenheit, sich zu begegnen, auszutauschen und zu vernetzen. 

Für das BfDT bot das Treffen nicht nur die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen, sondern auch ein Wiedersehen mit einer guten Bekannten: Vor fast genau sechs Jahren, am 08. Oktober 2010, wurde Diana Sandler, Initiatorin und Vorsitzende des MIR e.V., mit ihrem damaligen Verein DIAMANT beim BfDT-Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet. Mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro war ihr Projekt „Kultur-Integration-Sozial. Antidiskriminierungsberatungszentrum“ bundesweiter Hauptpreisträger. Der Gedanke, dass Integration nur durch ein aufeinander zugehen funktionieren kann und „beide Seite“ in den Dialog treten müssen, stand damals wie heute im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

In seiner Rede würdigte Dr. Gregor Rosenthal das bereits viele Jahre bestehende Engagement Diana Sandlers und verdeutlichte so, dass der Weg zu einem konstruktiven Projekt Durchhaltevermögen, Innovation und persönlichen Engagements bedarf. Zudem sei die aktive Teilhabe derer, die aus eigenen Erfahrungen von Diskriminierung und Intoleranz berichten können, im hohen Maße relevant für eine konstruktive Gestaltung einer gerechteren und toleranteren Gesellschaft.

Das mittlerweile 22. Brandenburger Migrantentreffen bietet mit seiner langjährigen Arbeit ein starkes Zeichen für genau dieses unermüdliche Engagement vieler Migrant/-innen, die sich bewusst mit sich und ihrer Gesellschaft befassen und diese aktiv mitgestalten wollen.

http://www.buendnis-toleranz.de/170996/22-brandenburger-migrantentreffen-in-potsdam


22. Migrantentreffen im Landtag Brandenburg

 Potsdam, 2. November 2016. 

Im Plenarsaal des Landtages hat Parlamentspräsidentin Britta Stark heute das 22. „Brandenburger Migrantentreffen“ eröffnet. Als Ausrichter hatte der Migrations- und Integrationsrat Land Brandenburg e.V. zur Versammlung eingeladen. Sie soll der Förderung des friedlichen Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen mit und ohne Migrationshintergrund dienen. Der diesjährige Themenschwerpunkt lautet Flüchtlingsintegration durch Kultur.

Quelle:  https://www.landtag.brandenburg.de/de/aktuelles_aus_dem_landtag/397203#ank0 


PRESSEMITTEILUNG


Impulspapier von Migrant*innenorganisationen

Wir wollen, dass die Teilhabe von Migrant*innen selbstverständlich wird!

die gesellschaftliche Teilhabe von Migrant*innen in Deutschland hat in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht, muss sich jedoch gerade heute noch weiter verbessern. Fünfzig Migrant*innenorganisationen machen der Bundeskanzlerin beim 9. Integrationsgipfel konkrete Vorschläge, wie das ab 2017 erreicht werden kann. Unter anderem wird eine Änderung des Grundgesetzes gefordert – und dass die interkulturelle Öffnung von Organisationen und Institutionen bundesweit Chefsache wird.

In Deutschland haben 21 Prozent der Menschen eine Einwanderungsgeschichte – mehr als je zuvor. Aber ihr Anteil unter den Bundestagsabgeordnet*innen beträgt beispielsweise nur 5 Prozent. Dieses Repräsentationsdefizit zieht sich durch viele Bereiche und Berufsgruppen und betrifft unter anderem Landes- und Kommunalparlamente, Parteien und Verbände, Behörden und öffentliche Einrichtungen sowie den Medien- und Kulturbetrieb. Auch beim Zugang zu Leistungen und Angeboten von Organisationen und Institutionen in Deutschland erleben viele Menschen mit Einwanderungsgeschichte weiterhin Benachteiligungen.

Was in dieser Debatte bisher oft fehlt, sind positive Zukunftsbilder und Veränderungsziele. Über 50 Migrant*innenorganisationen aus ganz Deutschland haben daher vor dem 9. Integrationsgipfel am 14. November ein gemeinsames „Impulspapier der Migrant*innenorganisationen zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft. Wie interkulturelle Öffnung jetzt gelingen kann!“ erarbeitet.

Auch das Multikulturelle Forum e.V. hat sich daran beteiligt. Kenan Küçük, Leiter des Multikulturellen Forums, erklärt warum: „Es ist noch viel Aufbauarbeit zu leisten, wenn wir gleichberechtigte Teilhabe erreichen wollen. Wir reden nun mit der Bundesregierung darüber, wie interkulturelle Öffnung in Organisationen und Institutionen ankommen und gemeinsam positiv gestaltet werden kann.“ Damit wollen die Organisationen eine nachhaltige Veränderung erreichen. „Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte sollen gemeinsam Verantwortung für die Zukunft Deutschlands übernehmen.“, sagt Küçük.

In dem Impulspapier werden vier Veränderungsziele zur Interkulturellen Öffnung priorisiert:

  • In Organisationen und Institutionen, wie Vereine, Verbände, Parteien und öffentliche Verwaltungen, sind Strategien zur interkulturellen Öffnung umgesetzt sowie Vielfalt und Teilhabe gelebte Grundüberzeugungen.

  • Migrant*innenorganisationen werden in Prozesse der interkulturellen Öffnung eingebunden und dafür in ihrer Professionalisierung unterstützt. Es gibt ausreichend Strukturfördermittel und Anlaufstellen für Prozesse der Interkulturellen Öffnung in Organisationen und Institutionen.

  • Der Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die Entscheidungsfunktionen wahrnehmen, hat sich in Organisationen und Institutionen deutlich erhöht.

  • Organisationen und Institutionen erbringen ihre Leistungen in gleicher Qualität für alle Bürger*innen unabhängig von deren Herkunft. Menschen erfahren keine institutionelle Diskriminierung und begegnen keinen sprachlichen und kulturellen Barrieren.

Um diese Ziele wirksam zu erreichen, schlagen die Migrant*innenorganisationen insgesamt 29 Maßnahmen vor – unter anderem eine Änderung des Grundgesetzes, um gleichberechtigte Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft zu verankern. Das neue Staatsziel soll festschreiben, dass die Bundesrepublik ein „vielfältiges Einwanderungsland“ ist und gleichberechtigte Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Integration fördert.

Erst wenn Vielfalt und Teilhabe gelebte Grundüberzeugungen in unserer Gesellschaft sind, können gleiche Chancen für alle geschaffen sein. Das Staatsziel verankert in der Verfassung, dass Deutschland ein vielfältiges Einwanderungsland ist und verpflichtet die Staatsorgane das umzusetzen.“, sagt Farhad Dilmaghani, Vorsitzender von DeutschPlus.

Bei den weiteren Maßnahmen geht es unter anderem um die Verabschiedung eines echten Bundespartizipations- und Integrationsgesetzes, die Einführung eines Nationalen Rates zur Interkulturellen Öffnung, die Förderung interkultureller Öffnungsprozesse in Organisationen sowie von deren Angebote und Leistungen, die Führungskräfteentwicklung von Menschen mit Migrationshintergrund sowie die gesetzliche Verankerung und Erweiterung des Diskriminierungsschutzes. „Unser umfassender Maßnahmenkatalog basiert auf wissenschaftlicher Expertise, guten Beispielen aus der Praxis und internationalen Erfahrungen“. so Dr. Sylvie Nantcha, Vorsitzende von The African Network in Germany.

Auch ihre eigenen Beiträge zu diesen Maßnahmen haben die Migrant*innenorganisationen erarbeitet. Sie können z.B. als Dialogpartner und professionelle Vielfaltsberater*innen Organisationen aktiv unterstützen, selbst als Multiplikator*innen wirken und sich für die politische Bildung ihrer Zielgruppen einsetzen. Dafür brauchen sie jedoch – gerade in dieser Zeit – noch mehr Verlässlichkeit und Planbarkeit ihrer Aktivitäten. „Migrant*innenorganisationen sind Impulsgeber und Brückenbauer, damit interkulturelle Öffnung für beide Seiten gelingen kann. Dafür muss die strukturelle Förderung von Migrant*innenorganisationen erheblich ausgebaut werden“, betont Martin Gerlach, Geschäftsführer der Türkischen Gemeinde in Deutschland.

Den Integrationsgipfel und den Austausch mit Frau Bundeskanzlerin Merkelsehen die Organisationen als Auftakt. In den nächsten Monaten sollen mit der Bundesregierung, Parteien, Verbänden und weiteren Organisationen intensiv zu den Vorschlägen Gespräche geführt werden.

Das Impulspapier wurde von Migrant*innenorganisationen in einem breiten Beteiligungsprozess erstellt und ist ein Beitrag im Schwerpunktjahr „Partizipation“ der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz. Die PHINEO gAG begleitete den Prozess.

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